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Stand: 15.04.2012
Situationsplan des Natur Ernteland als PDF
Prospekt Natur Ernteland als PDF
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Beeren
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Erdbeeren /
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Strauchbeeren /
Adventshecke
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Hecken
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Heilpflanzen /
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Keltischer
Baumkreis /
Kräuterbeet /
Meditationsplatz /
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Obstgarten /
Obstanlage /
Permakultur
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Pilze
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Schmetterlingswiese /
Tannenwäldchen
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Teegarten /
Teich und Bach
Diverse Bilder:
Frühjahr / Sommer 2008 /
Herbst 2008 /
Frühjahr 2009
Das Fotoarchiv des Natur Ernteland
Neu:
Saisontabelle
Beeren:
Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Taybeeren, Heidelbeeren, Japanische Weinbeeren
Gojibeeren
Mitte/Ende Mai wird mit dem Start der Erdbeerernte gerechnet. Dieser
Zeitpunkt ist sehr vegetationsabhängig und kann nur auf gut Glück angenommen
werden.
Das Erdbeerfeld hat eine Grösse von 32 a und ist mit ca. 10`000 Pflanzen bestückt.
Wir haben 6 verschiedene Sorten für unsere Kunden ausgewählt. Geschmack der
Beeren und Robustheit der Pflanzen hatten erste Priorität bei der Auswahl.
Die Jungpflanzen werden jeweils im August gesetzt. Zwischen den Pflanzen steckten
wir Zwiebeln und Knoblauch zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten an den Erdbeeren.
Das ganze Beet wird mit Mulch abgedeckt um aufkommendes Gras zu unterdrücken.
Mit den Himbeeren geht die Saison gleich weiter. Mit den Sorten Nootka und Meeker sind die frühen Sommerhimbeeren vertreten. Zum grossen Teil pflanzten wir aber die Himbo Top, die mit dem Schnitt der Ruten dazu gebracht wird, dass die ganze Saison durch herrliche Himbeeren reifen.
Keine Rosen ohne Dornen aber Brombeeren ohne Dornen gibt’s im Ernteland. Es
wachsen solche mit und andere ohne Dornen. Für jeden Kunden, was er/sie lieber
mag. Zudem haben wir einige Taybeeren gepflanzt. Dabei handelt es sich um eine
Kreuzung Brombeere/Himbeere. Die Früchte haben die Farbe von Himbeeren, die Form
der Brombeeren und schmecken irgendwie dazwischen.
Die Anlage wurde im Herbst 2008 um weitere 50 Pflanzen erweitert.
Übrige Beeren: Tay, Goji-,jap. Weinbeeren, Heidelbeeren und Maibeeren
Besonderheit: in den Beerenkulturen sagt jeder jedem grüezi.
Zu den Strauchbeeren gehören, Johannisbeeren rot, weiss und schwarz (Cassis)
sowie Stachelbeeren und Jostabeeren. Letztere ist eine Kreuzung von Cassis mit
Stachelbeeren.
Daraus hat sich eine sehr gute, erfrischende Beere entwickelt. Dazwischen hat
eine Reihe Sanddorn Platz beansprucht, obwohl es sich dabei nicht um Beeren
handelt. Verschiedene Anbausystem-Versuche werden uns hoffentlich bald zeigen,
was für die Pflanzen, die Kunden und uns am besten geeignet ist. Die Sträucher
sind gut gemulcht, was einen lockeren, mit Nährstoffen gut versorgten Boden zur
Folge hat.
Hier wachsen Pflanzen, die wir zur Advents- und Weihnachtszeit für Dekorationen verkaufen. Z.B. Buchs, Thujen, Koniferen, Ilex, Wacholder, Zypressen u.a. Die Zweige können für Kränze, Tür- und Tischschmuck, Girlanden und allerlei Weihnachtsdekorationen verwendet werden.
Das Natur Ernteland ist von verschiedenen Hecken umgeben. Entlang der Strasse
wächst die Blütenhecke. Sie soll unsere Kunden und Besucher mit Duft und
Blütenschmuck empfangen und vielleicht auch ab und zu einen schönen Strauss
abtreten. Weiter ist sie
für Insekten und Vögel als Nahrungsquelle und
Unterschlupf gedacht.
Die Konservierungshecke bildet die Grenze gegen Nordosten und das freie Feld.
Hier wachsen viele (Wild) Früchte, die konserviert werden können oder gar müssen
vor dem Verzehr, z.B. Holunder, Sanddorn, Ebereschen, Mispeln, Haselnuss,
Berberitzen, Kornelkirschen, Heckenrosen, Schwarzdorn, Felsenbirnen und viele mehr.
Weiter geht dem Waldrand nach hinunter gegen den Hof. Zuerst ist die
Adventshecke angesiedelt. Anschliessend haben wir ein Moorbeet erstellt. Hier
wurden Sägemehl und Rindenschnitzel von Fichten eingebracht. Der Boden muss ganz
sauer sein, damit Heidelbeeren, Preiselbeeren und Moosbeeren (Cranberries)
gut gedeihen. Ein Teil der Pflanzen wurde schon im April 2007 gepflanzt und hat
uns bereits eine Ernte geschenkt. Ein Holzstoss, der
angrenzt bietet einen schönen Abschluss und Unterschlupf für so manche
Tiere. Zwischen Ökonomiegebäuden des Tanenhofes und dem Ernteland verführt die
Naschhecke zum ……. naschen. Von der Pflanze in den Mund ist das Motto. Hier
dürfen Sie Beeren, Nüsse, Trauben, Kirschen, Kornelkirschen, Nashi, Pflaumen, Hagebutten,
Schlehen und, und, und probieren.
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Je nach Standortansprüchen wachsen die Heilpflanzen an einem sonnigen oder an einem schattigen Platz. Viele waren schon immer im Natur Ernteland anzutreffen. Brennnesseln, Löwenzahn, Schafgarbe, Spitzwegerich, Malve, Thymian usw. Aber auch einige Bäume oder Sträucher wie Birken, Linden, Holunder um nur einige zu nennen, sind dabei. Das Heilpflanzenfeld soll vor allem dazu dienen, den Menschen die Heilkräuter in der Natur zu zeigen. Wer sich auskennt, darf diese auch ernten.
Hier wachsen: Gemüse, Kräuter, Blumen und Beeren.
Ein spezieller Aufbau aus organischem Material spendet über Jahre Wärme und
Nährstoffe durch ständiges Umsetzen durch Kleintiere und Mikroorganismen.
Unser grosses Ziel ist, zu erreichen, dass sich hier möglichst viel selber
wieder aussät und selbständig vermehrt. Dazu kultivieren wir vorwiegend alt
bewährtes, robustes. Die Hügelbeete wurden im März 2008 erstellt. In einigen Jahren ist das ganze Material dann umgesetzt und zu
fertigem Humus verwandelt. Dann wird es immer flacher und kann kaum mehr Hügel
genannt werden. Wir müssen wieder neue aufsetzen.
Besonderheit: Hier muss man sich nicht bücken beim ernten.
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Ob der keltische Baumkreis wirklich von den Kelten erfunden wurde, ist
umstritten.Sicher ist, dass die Bäume schon immer
eine grosse Bedeutung für den Menschen
hatten.
Ja sie sind für uns lebensnotwendig. Ohne sie könnten wir nicht einmal atmen.
Befassen wir uns also einmal intensiver mit den verschiedenen Bäumen. Im
keltischen Baumhoroskop ist jedem Menschen entsprechend seinem Geburtsdatum ein
persönlicher Lebensbaum zugeordnet. Finden Sie Ihren Baum in unserem Baumkreis
und erfahren Sie viel Wissenswertes über ihn. Danach werden sie auch alle andern
genauer anschauen wollen!
Besonderheit: Jeder schreibt seinen Vornamen auf den Holzpfahl, der seinen
Geburtsbaum stützt. (nicht zu gross, damit es für viele Platz hat.
Das Baumhoroskop als PDF
Das Kräuterbeet ist ein Ort für alle Sinne! Betrachten Sie die vielen Formen
und Farben. Riechen Sie die unterschiedlichen Düfte, probieren Sie den Geschmack
von Majoran, Peterli, Schnittlauch, Thymian, Salbei, Basilikum und, und, und.
Träumen Sie davon welche herrlichen Gerichte Sie mit Kräutern zaubern können.
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Der Meditationsplatz befindet sich in einer ruhigen Zone im Ernteland. Hier
sollen Sie sich Wohlfühlen inmitten der Natur. Hier sollen Sie zur Ruhe kommen
können. Vom Wald her ist das leise Rauschen des Baches sowie der Gesang der
Vögel zu vernehmen. Ein Pavillon aus lebenden, wachsenden Weidenruten ist am
gedeihen. Er wird im Sommer Schatten spenden und vor Wind und Wetter schützen.
Ein Gefühl von Geborgenheit und Ruhe macht sich breit.
Der Meditationsplatz wurde am 1. Juni 2008 mit einer Meditation im kleinen
Rahmen eingeweiht und seither von mehreren Schulklassen an Schul-Tagen als
Rastplatz benützt. Es ist ein Plätzchen, das besonderes schön gelegen ist.
Die Aussicht ist sehr schön.
In der Moorbeethecke wachsen Heidelbeeren in verschiedenen Sorten. Diese
gelten auch als Heilpflanzen.
Preiselbeeren und Moosbeeren (Cranberrys) dazwischen, sorgen dafür, dass der
Boden immer gut bedeckt ist. So bleibt er stets feucht. Auch diese beiden Beeren
sind sehr gesund und lassen sich zu delikaten Sachen verarbeiten.
Der Boden muss sauer sein. Das haben wir mit Sägemehl und Rindenschnitzeln von
Fichten (Rottannen) erreicht.
Im Obstgarten wachsen diverse Obstsorten durcheinander. Es sind Aepfel,
Birnen, Kirschen, Pflaumen, Zwetschgen, Quitten, Nashi, Aprikosen und Pfirsiche.
Verteilt auf die ganze Parzelle sind etwa 1/3 Hochstämme. Dazwischen haben wir
Niederstamm angepflanzt damit
der Ertrag nicht so lange auf sich warten lässt. Wenn die Hochstämme dann einmal
gross sind, ist es ohnehin an der Zeit die kleinen wieder auszugraben, da diese
keine so lange Lebensdauer haben. Ein Teil der Bäume wurde im April 2007
gepflanzt. Ein Jahr später ergänzten wir die geplante Fläche mit den
fehlenden Bäumen. Die Bäume werden teilweise unterpflanzt und die Baumscheibe gemulcht. Wir werden versuchen, mit verschiedenen Aktionen (z.B. Insektenhotels)
nützliche Insekten anzulocken, die uns helfen die Schädlinge in Grenzen zu
halten. Sobald die Bäume gross genug sind werden wir Nistkästen aufhängen.
Vorläufig werden diese an der Scheunenwand angebracht. Dort hängt nebenbei auch
der Eulenkasten. Darin werden jedes Jahr Jungvögel aufgezogen. Die Schleiereulen
fliegen das ganze Jahr nachts aus, um Mäuse zu fangen. März/April
bricht öfters Streit um die Kästen aus. Es hat sich ein Turmfalke eingefunden,
der ebenfalls auf der Suche nach einem Nistplatz ist. Es gibt 2 Eulenkästen aber
Eulen und Turmfalken streiten jedes Jahr. Einmal an der West- und einmal an der
Nordseite.
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Wir haben im April 2008 eine 2. Obstanlage gepflanzt. Darin können Sie Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Kirschen, Quitten, Mispeln und Aprikosen finden. Unterdessen sind einige dazugekommen: Nashi, Mini-Kiwi, Indianerbananen, Tafeltrauben und Pfirsiche.
Permakultur
Permakultur kommt von permanent Agrikultur. Der Boden ist ständig bedeckt,
sei das von Kulturpflanzen oder einer Abdeckung, die die Erde vor Errosion und
Austrocknung schützt. Auch für die Bodenlebewesen ist ein ständig bedeckter
Grund sehr wichtig.
In der Permakultur stehen die Wildpflanzen mit den Nutzpflanzen in Symbiose. Das
heisst, sie schützen und unterstützen sich gegenseitig. (Konkurrenzkampf nicht
ausgeschlossen!) Die verschiedenen Pflanzen haben oft mehrere Aufgaben oder
Nutzen. Speziell die Heckenpflanzen, z.B. ein Schwarzdorn. Er sieht während der
Blüte wunderschön aus. Die Insekten fliegen auf ihn! Der Mensch freut sich
ebenfalls. Er stellt sich zur Verfügung als Unterschlupf und Nistmöglichkeit für
viele Tiere, er liefert im Spätherbst gute Früchte und er hält den oftmals
starken Wind von West und Nord ab und schützt damit die weniger robusten
Pflanzen im Natur Ernteland. In der Permakultur überlegt man sich, was kann ich
ganz der Natur überlassen und nicht, wogegen muss ich als nächstes ankämpfen. Es
ist ein Miteinander von Mensch, Pflanze und Tier in der Natur. Das einfinden
eines stabilen Gleichgewichtes benötigt viel Zeit und Geduld, auch bei uns.
Die Pilze werden an einer teilweise schattigen Stelle im Ernteland auf
Baumstämmen und Strohballen kultiviert. Es sind die Sorten: Braunkappen,
Austernpilze, Shitake, Limonenpilze. Einen ersten Versuch haben wir 2004
gestartet.
Natürlich wird es etwas dauern, bis geerntet werden kann. Ab
Spätsommer 2008 konnten einige Pilze geerntet werden. Das kultivieren ist nicht
ganz einfach und es braucht noch einige Erfahrungen.
Besonderheit: Es darf nur geerntet werden, was von uns bezeichnet ist
In der Schmetterlingswiese wachsen viele bunte Blumen und Sträucher, die
verschiedene Schmetterlinge anlocken und ihnen Nektar bieten. Aber auch für die
Raupen soll gesorgt werden. Hier wachsen auch Pflanzen, die den Raupen als
Nahrung dienen und die Puppen beherbergen während der Umwandlung. Der Versuch
zum anlegen der Schmetterlingswiese ist im Jahr 2008 missglückt. 2009 haben
wir es nochmals mit Erfolg versucht. Sie ist unterdessen zu einer schönen
summenden Augenweide geworden.
Besonderheit: Wer die Schmetterlingswiese betritt, versucht sich den Namen von
einem Schmetterling und einer Pflanze für immer zu merken.
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Im Tannenwäldchen und im Umkreis davon werden wir Pflanzen produzieren, die
wir für die Sirupherstellung brauchen. In erster Linie sind das die
Tannenschössli. Hier versuchen wir auch das duftende Veilchen zu kultivieren.
Daraus wird ebenfalls herrlicher Sirup gemacht.
Im Tannenwäldchen wachsen auch ein paar Birken und Buchen, evt. ein Kirschbaum
und ein Nussbaum. Diese Kombination haben wir der Natur abgeschaut, dort wo das
wohlriechende Veilchen wild wächst.
Besonderheit: Im Tannenwäldchen ist es ganz ruhig!
Teegarten
(Provisorium)
Im Teegarten soll eine Teekultur aufgebaut und gepflegt werden. Hier stehen
dem Kunden und Besucher allerlei Teepflanzen zur Verfügung. Verschiedene Minzen,
Melissen, Salbei, Lindenblüten, Eisenkraut, Kamille, Thymian, Himbeer- und
Brombeerblätter usw. bieten dir den ganz besonderen Tee.
Besonderheit: Im Teegarten ist jeder mit jedem per DU!
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Der Teich hat mehrere Funktionen.
Er schafft ein Mikroklima, das für viele Pflanzen im Natur Ernteland unbedingt
erforderlich ist. Es sind dies vor allem wärme- und oder feuchtigkeits liebende
Pflanzen, auch solche, die in kalten Wintern Schaden nehmen könnten. Beispiel:
Kiwi, Reben, Feigen und Rosmarin. Das Wasser bewirkt einen Temperaturausgleich.
Er dient dem Naturschutz. Am und im Teich sind viele Tiere, Insekten Vögel und
Amphibien sowie Pflanzen anzutreffen, die teilweise nur noch selten zu finden
und deren Fortbestand bedroht ist.Für den Menschen soll er die Möglichkeit
bieten zum beobachten. In der Nähe von Wasserflächen oder am plätschernden Bach
lässt es sich besonders gut entspannen. Diese Elemente sind fertig geplant, und
wir warten nun auf die Baubewilligung.
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Frühjahr / Sommer 2008 |
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